Auszeichnungen und Preise

(eine Auswahl)

Bestes Junior-Wissensbuch des Österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft für Unschlagbar. Das Buch, das Dich gegen Gewalt stark macht (2009)

 

Buch des Monats Februar der Deutschen Akadmeie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Volkach, für Wir tanzen nicht nach Führers Pfeife (2013)

 

Auswahllliste zum Buch des Monats Februar der Deutschen Akadmeie für Kinder- und Jugendliteratur e.V., Volkach, für Wir sind dicke Freunde! (2009)

 

Bundesverdienstkreuz am Bande (2007)

Gewürdigt wurden mit dem Bundesverdienstkreuz insbesondere Elisabeth Zöllers Bücher gegen Gewalt.

 

 

Gustav-Heinemann-Friedenspreis, Deutschland (2005) für ANTON oder die Zeit des unwerten Lebens

Aus der Begründung der Jury
In »Anton oder die Zeit des unwerten Lebens« erzählt Elisabeth Zöller die Kindheitsgeschichte ihres Onkels, geboren 1932, der als Bube in die Straßenbahn gelaufen ist. Seither will ihm der rechte Arm nicht gehorchen. Er stottert und hat es verlernt »ich« zu sagen. Aus nationalsozialistischer Sicht gilt er trotz seiner mathematischen und künstlerischen Begabung als »lebensunwert«. Damit läuft er Gefahr ermordet zu werden. Am Ende wird Anton nur überleben, weil ein barmherziger Arzt bereit ist, ihm einen Totenschein auszustellen.

 

Die Jury hält dieses Buch für auszeichnungswürdig, weil es der Autorin geglückt ist, eine authentische Geschichte so zu erzählen, dass deutsche Alltagsgeschichte zwischen 1933 und 1945 sinnlich erfahrbar wird. Durch ihre Technik der Collage verbindet Elisabeth Zöller historische Gegebenheiten mit fiktionalen Elementen. Das macht es ihr möglich wahlweise zu erzählen, zu berichten, zu reflektieren und zu kommentieren.

So entsteht eine Art literarisches Doku-Drama, das nach Ansicht der Jury geeignet erscheint, auf anregende und spannende Weise einen Dialog zwischen den Generationen über jene »Zeit des unwerten Lebens« zu fördern.

 

 

Prix Chronos Pro Senectute, Schweiz (2005)

 

 

Katholischer Kinder- und Jugendbuchpreis, Deutschland (2001) für Anna rennt

Aus der Begründung der Jury:

»Anna rennt« – Der Autorin gelingt eine packende Geschichte, die über die eindringlich gezeichnete Zeitatmosphäre hinaus beklemmend aktuell ist. Annas Auseinandersetzung mit dem Anspruch ihres Gewissens, mit der Wahrheit, die nur sie kennt, aber auch mit den Urteilen und Vorurteilen ihrer nächsten Umgebung, werden in prägnanter, nuancenreicher Sprache erzählt. Die Erkenntnis, dass Weglaufen nicht hilft, fordert den Leser zur eigenen Stellungnahme heraus. In überzeugender Weise werden hier religiöse Erfahrungen durch ethische Fragen vermittelt und christliche Lebenshaltungen verdeutlicht. Neben der Ermutigung zur Zivilcourage ist das Buch ein Appell gegen das Schweigen und für eine Auseindersetzung mit dem eigenen Gewissen: Die Wahrheit kann das Gewissen befreien.

 

 

Paderborner Hase, Paderborn (1998) für Die Chaosfamilie lebe hoch

 

 

Auswahlliste »La-Vache-Qui-Lit«, Schweiz (1995) für Schwarzer, Wolf, Skin

 

 

Auswahlliste »La-Vache-Qui-Lit«, Schweiz (1994) für Und wenn ich zurückhaue

 

 

Stipendien des Landes Niedersachsen für zwei Bücher über Gewalt unter Kindern und Jugendlichen (1993 / 94)

 

 

Hungertuchpreis des Hessischen Schriftstellerverbandes (1990)

 

 

Auf der Longlist zum Sir Walter Scott-Preis  (2012) mit Der schwarze Vorhang

 

 



Elisabeth Zöller